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Amtseinsetzung von Bürgermeister Sascha Krötz

Mit dem Marsch „Auf zum Start“ eröffnete der Musikverein „Harmonie“ am vergangenen Montag die Festsitzung des Gemeinderats zur Amtseinsetzung des neuen Bürgermeisters Sascha Krötz in der voll besetzten Dorfwiesenhalle.

Der stellvertretende Bürgermeister Kurt Moll hatte die ehrenvolle Aufgabe, Bürgermeister Sascha Krötz den Amtseid abzunehmen. Während Sascha Krötz die Eidesformel sprach, hatte sich das Auditorium erhoben. Sascha Krötz schwor auf das Grundgesetz und die Landesverfassung. Er gelobte die Rechte der Gemeinde zu wahren und das Wohl der Einwohnerschaft stets nach besten Kräften zu fördern. Mit einem lange anhaltenden Applaus beschlossen die Bürger den formalen Teil des Abends.

Künftige und ehemalige Wegbegleiter des neuen Bürgermeisters ließen es sich nicht nehmen, dem neuen Bürgermeister mit freundlichen und unterhaltsamen Grußworten zu gratulieren. „Das Amt des Bürgermeisters mit seiner großen Breite an Aufgaben und seiner Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten ist eines der schönsten Ämter im ganzen Land“, so Landrat Edgar Wolff. „Kein Amt ist näher dran am unmittelbaren Umfeld der Bürger.“ Doch diese Nähe könne auch schwierig werden, wenn einander widerstrebende Interessen ausgeglichen werden müssten. „Leidenschaft, Verantwortungsgefühl und Augenmaß: Das sind die drei Dinge, die ein Bürgermeister braucht“, umriss Landrat Wolff die Kernkompetenzen eines Bürgermeisters. „Sie werden sie brauchen.“ Die Wahl zum Bürgermeister sei ein Auftrag, den es zu bewältigen gelte. „Dafür wünsche ich Ihnen Kraft, Elan und Fingerspitzengefühl“, so der Landrat.

Donzdorfs Bürgermeister Martin Stölzle sprach für die Bürgermeister des Landkreises Göppingen. Ein Bürgermeister müsse viele Fähigkeiten mitbringen, um erfolgreich zu sein. Dazu gehörten unter anderem Bürgernähe, ohne anbiedernd zu sein, Kompetenz in Fachfragen, Ideenreichtum oder die Fähigkeit, ein offenes Ohr für die Belange der Einzelnen zu haben, ohne das Ganze aus dem Blick zu verlieren.
Auch Dettinges Bürgermeister Rainer Haußmann ließ es sich nicht nehmen, seinem bisherigen Hauptamtsleiter gute Worte mit auf den Weg zu geben. Was die Schlierbacher wohl dazu bewogen habe, ausgerechnet Sascha Krötz zu wählen? „Ein Junger muss her, der soll ja schließlich wieder 32 Jahre lang halten, wenn‘s ein Guter ist!“
Schulleiterin Susi Eckle-Schaal wünschte dem neuen Schultes viel Glück, denn: „Ein Neuanfang in einem neuen Amt bringt viele Herausforderungen mit sich.“ Pfarrer Georg Steffens sprach für die Schlierbacher Kirchengemeinden und stellte fest: „Das Rathaus bleibt in guten Händen.“ Und Horst Gasper wünschte Sascha Krötz im Namen der Schlierbacher Vereine viel Erfolg.
Nicht nehmen ließ es sich „Altbürgermeister“ Paul Schmid, seinem jungen Nachfolger einige persönliche Worte und zwei Geschenke mit auf den Weg zu geben. Neben einer stilisierten Amtskette - „die hat mir damals mein Vorgänger geschenkt“ - überreichte Schmid einen Amtshut, an dessen Krempe 14 kleine Männchen hingen. „Die stehen für 14 Gemeinderäte, die alle unter einen Hut gebracht werden müssen.“
In seiner Antrittsrede dankte der neue Schlierbacher Bürgermeister Sascha Krötz allen Begleitern auf seinem bisherigen Weg. Ebenso wichtig sei die Unterstützung durch seinen bisherigen Chef Rainer Haußmann gewesen. Besonderen Dank richtete Krötz an seinen Vorgänger Paul Schmid und nicht zuletzt an die Schlierbacher, die ihn sehr freundlich aufgenommen hätten.

Der neue Bürgermeister gab einen Ausblick auf die Themen, die ihn als erstes  beschäftigen werden. „Es herrscht Veränderung, beispielsweise durch die Digitalisierung. Wie können wir unsere Firmen unterstützen? Wie können wir für unsere Gemeinde die besten Lösungen finden, um uns weiterzuentwickeln?“ Offenheit und Bürgerbeteiligung werden dabei aus seiner Sicht immer wichtiger. „Wir sollten als Gemeinderat und Verwaltung den Weg dabei nicht stur vorgeben, sondern gemeinsam mit den Bürgern erarbeiten.“ Wichtig ist ihm eine gute Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat als gewähltem Hauptorgan der Gemeinde“. "Wir müssen gemeinsam diskutieren, Querdenken, und neue und andere Blickwinkel zulassen, um anstehende Probleme gemeinsam zu lösen."